Was ist eigentlich hypoallergenes Hundefutter?
Vielleicht hast Du es ja auch schon gemerkt, immer mehr Hunde vertragen ihr normales Futter nicht mehr so gut. Wenn es Unverträglichkeiten mit dem herkömmlichen Hundefutter gibt, dann kommt
hypoallergenes Hundefutter ins Spiel. Aber was ist "hypoallergenes" Hundefutter eigentlich?
Hypoallergenes Futter ist sozusagen das Wundermittel für
Hunde mit empfindlichen Mägen. Die Hersteller stecken in dieses Futter viel Erfahrung und Arbeit und werfen im wahrsten Sinne des Wortes alles raus, was da nicht hineingehört und Ärger machen könnte. Anstelle von Rind oder Huhn können plötzlich Känguru oder Insekten enthalten sein. Klingt zwar etwas komisch, kann aber passieren!
Der Trick bei der Sache ist, dass oftmals nur eine einzige Eiweißquelle darin enthalten ist. Das Ganze nennt sich dann
Monoprotein. Wenn Dein Hund sich aber trotzdem nicht wohlfühlt, weißt Du wenigstens direkt, woran es liegt. Manche Hersteller machen sogar noch mehr und zerhacken die Proteine in winzige Teilchen. Das ist dann quasi so, als würden die Proteine Tarnkappen aufsetzen. Der Hundekörper merkt gar nicht mehr, dass da was ist, worauf er allergisch reagieren könnte.
Sie lassen auch die ganzen Dinge wie Weizen oder künstliche Zusätze weg, die Ärger machen könnten. Stattdessen packen sie Kartoffeln oder Süßkartoffeln in das Futter. Sei aber vorsichtig, denn nur weil "hypoallergen" draufsteht, heißt das noch lange nicht, dass Dein Hund das Futter auch verträgt.
Jeder Hund ist da anders. Manchmal musst Du wirklich eine ganze Zeit herumprobieren, bis Du das richtige Futter gefunden hast. Wenn gar nichts hilft, dann ist der Weg zum Tierarzt angesagt! Der kann dann eine spezielle Diät verschreiben, um herauszufinden, was Deinem Vierbeiner auf den Magen schlägt.
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Hypoallergenes Hundefutter: Tipps und Wissen
Häufige Allergieauslöser in herkömmlichem Hundefutter
An erster Stelle stehen die
Proteinquellen. Überraschenderweise sind es oft die gängigsten Fleischsorten, die hier Unverträglichkeiten verursachen. Rind und Huhn führen dabei die Hitliste der Allergieauslöser an. Gerade die "Standard-Zutaten", die in fast jedem Hundenapf landen, können Deinem Hund zu schaffen machen. Aber es geht noch weiter, denn auch Milchprodukte, Eier und Soja stehen ebenfalls unter Verdacht, allergische Reaktionen auslösen zu können.
Vergiss auch das Getreide nicht!
Weizen ist hier ein echter Klassiker unter den Allergenen. Manche Hunde vertragen auch Mais oder Hafer nicht gut. Interessant ist, dass
exotischere Proteinquellen wie Fisch, Wild oder sogar Känguru seltener Probleme verursachen. Warum? Das liegt ganz einfach daran, dass Dein Hund mit diesen Zutaten nicht so häufig in Kontakt kommt, daher ist die Wahrscheinlichkeit einer Allergie hier deutlich geringer.
Es sind aber nicht immer nur die Hauptzutaten, die Probleme verursachen. Auch Zusatzstoffe wie Farbstoffe oder Konservierungsmittel können Ärger machen.
Zwar ist das wissenschaftlich noch nicht eindeutig belegt, aber viele Hundebesitzer schwören darauf, dass ein Verzicht auf künstliche Zusätze richtige Wunder bewirken kann. Bedenke aber immer, dass jeder Hund anders ist und was dem einen auf den Magen schlägt, verträgt der andere problemlos. Es braucht manchmal etwas Detektivarbeit, um den wahren Übeltäter zu finden.
Vorteile von hypoallergenem Hundefutter
Wenn Du bemerken solltest, dass Dein Hund auf bestimmtes Futter nicht gut reagiert, könnte
hypoallergenes Futter hier für Abhilfe sorgen. Es ist nämlich speziell entwickelt, um das Risiko allergischer Reaktionen zu minimieren. Stell Dir zum Beispiel vor, Dein Hund hört auf, sich ständig zu kratzen. Das kann passieren, wenn Du auf hypoallergenes Futter umsteigst. Es enthält weniger von den Zutaten, die Deinen vierbeinigen Liebling belasten.
Ein weiterer Vorteil ist die verbesserte Verdauung.
Hypoallergenes Futter ist leichter verdaulich und kann Verdauungsprobleme sowie andere Unverträglichkeiten deutlich reduzieren. Das bedeutet, keine unangenehmen Überraschungen mehr beim Gassigehen. Vielleicht hast Du ja auch bemerkt, dass das Fell Deines Hundes nicht mehr so glänzt? Hypoallergenes Futter kann auch hier helfen. Es enthält oft
Omega-3-Fettsäuren, die die Haut und das Fell stärken.
Ein großer Pluspunkt ist die Transparenz bei diesem Futter, denn Du weißt genau, was in dem Futter drin ist. Keine unklaren Bezeichnungen mehr, denn
alles ist klar auf der Packung aufgelistet. Letztendlich geht es nur darum, dass es Deinem Hund gut geht. Weniger Juckreiz, bessere Verdauung, gesundes Fell und all das kann
hypoallergenes Futter bewirken. Dein Hund wird es Dir danken!
Hypoallergenes Futter: Zutaten, Einzelproteinquellen, Hunderassen
Welche Zutaten enthält hypoallergenes Hundefutter?

Wenn Du Dich auf die Suche nach
hypoallergenem Futter machst, wirst Du schnell merken, dass die Zutatenliste oft überschaubarer als bei herkömmlichem Futter ist. Das hat einen guten Grund, denn je weniger drin ist, desto geringer die Chance auf allergische Reaktionen.
Diese Zutaten sind nicht nur leicht verdaulich, sondern sorgen auch für eine ausgewogene Ernährung.
Besonders spannend sind die hydrolysierten Proteine, denn hier wurden die Eiweißmoleküle so klein gehackt, dass der Hundekörper sie nicht mehr als Feinde erkennt.
Statt Weizen & Co. kommen oft auch Süßkartoffeln oder Kürbis zum Einsatz, die gut für Hunde sind, die Getreide nicht vertragen. Die
Omega-Fettsäuren, Vitamine und Mineralien tun Haut und Fell Deines Vierbeiners zusätzlich gut.
Hypoallergenes Futter setzt auf besondere Inhaltsstoffe, die allergische Reaktionen in Schach halten sollen.
Hier ist die "Top 15" der Zutaten, die Du häufig in solchem Futter findest:
- Hydrolysierte Proteine
- Exotische Proteinquellen (z. B. Insekten, Pferd)
- Süßkartoffeln
- Erbsen
- Kartoffeln
- Kürbis
- Tapioka
- Quinoa
- Omega-3-Fettsäuren
- Omega-6-Fettsäuren
- Vitamin A
- Zink
- Probiotika
- Präbiotika
- Antioxidantien
Einzelproteinquellen: Eine Alternative für empfindliche Hunde
Für
Hunde mit Futtermittelallergien oder -Unverträglichkeiten können Einzelproteinquellen eine echte Erleichterung sein. Das bedeutet, es wird nur eine einzige Proteinquelle verwendet. So lässt sich leichter herausfinden, was Deinem Hund eventuell Probleme bereitet.
Aber auch der
Einsatz von fermentierten Inhaltsstoffen gewinnt an Bedeutung, da diese die Darmgesundheit unterstützen können. Diese speziellen Futtervarianten enthalten nur eine einzige tierische Eiweißquelle, was die Suche nach problematischen Inhaltsstoffen deutlich vereinfacht.
Nachfolgend findest Du
10 Einzelproteinquellen,
die sich bei empfindlichen Hunden
besonders bewährt haben:
- Pferd
- Känguru
- Strauß
- Ziege
- Hirsch
- Insekten
- Ente
- Kaninchen
- Lachs
- Lamm
Diese ungewöhnlichen oder seltener verwendeten Proteinquellen haben einen entscheidenden Vorteil, denn Dein Hund ist ihnen wahrscheinlich noch nie begegnet. Er konnte somit auch keine Allergien gegen diese Proteine entwickeln. Besonders
Pferdefleisch hat sich als verträgliche Option einen Namen gemacht. Es ist mager, leicht verdaulich und liefert wichtige Nährstoffe wie Eisen und Zink.
Bei der Auswahl eines
Einzelproteinfutters ist allerdings Sorgfalt gefragt. Prüfe die Zutatenliste genau und stelle sicher, dass wirklich nur eine tierische Eiweißquelle enthalten ist. So vermeidest Du mögliche Kreuzreaktionen. Bedenke auch, dass jeder Hund individuell auf verschiedene Proteine reagieren kann. Es braucht manchmal etwas Zeit und Ausdauer, bis Du die
ideale Eiweißquelle für Deinen Vierbeiner entdeckt hast.
Die Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren in der hypoallergenen Ernährung
Für eine gute Ernährung sind
Omega-3-Fettsäuren ein wesentlicher Bestandteil einer hypoallergenen Hundeernährung. Hunde können diese Fettsäuren nicht selbst herstellen und müssen sie daher über das Futter aufnehmen. Für Vierbeiner mit Neigung zu Allergien oder Hautproblemen sind sie deshalb besonders wichtig. Die
entzündungshemmende Wirkung von Omega-3 hilft gerade allergiegeplagten Hunden enorm. Sie stärken die Haut und
reduzieren Entzündungen, was oft
Juckreiz lindert und zu einem
gesünderen Fell führt.
Auch bei Gelenkproblemen können diese Fettsäuren Erleichterung bringen. Omega-3-Fettsäuren unterstützen zudem Herz und Gehirn. Sie verbessern die Durchblutung und können gerade bei älteren Hunden die geistige Fitness erhalten. In
hypoallergenem Futter kommen sie meist aus Fisch- oder Algenöl. Wichtig ist das richtige Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3. Gutes hypoallergenes Futter achtet darauf. Die regelmäßige Aufnahme von Omega-3 kann allergische Beschwerden lindern und das Wohlbefinden Deines Hundes steigern.
Einige Rassen, die besonders anfällig für Futtermittelallergien sind
Die nachfolgenden zehn Hunderassen
gelten als besonders anfällig:
- Labrador Retriever
- Golden Retriever
- Deutscher Schäferhund
- West Highland White Terrier
- Cocker Spaniel
- Boxer
- Shar-Pei
- Irish Setter
- Dalmatiner
- Dackel
Grundsätzlich sollte man wissen, dass Futtermittelallergien jeden Hund treffen können. Doch manche Rassen sind deutlich anfälliger als andere. Genetische Veranlagungen können ein Grund dafür sein, dass sie empfindlicher gegenüber bestimmten Futterbestandteilen sind.
Bei diesen Rassen treten häufiger Reaktionen auf Proteine oder Zusätze im Futter auf. Typische Anzeichen sind
Juckreiz und Verdauungsprobleme. Oft zeigen sich erste Symptome schon im Welpenalter, sie können aber auch später auftreten.
Nicht jeder Hund dieser Rassen entwickelt aber zwangsläufig eine Allergie. Die Veranlagung erhöht nur die Wahrscheinlichkeit. Auch Mischlinge können betroffen sein, vor allem wenn die Elterntiere zu den genannten Rassen gehören.
Besitzt Du vielleicht einen Hund einer dieser Rassen?
Dann beobachte Deinen Hund aufmerksam. Bei Verdacht auf eine
Futtermittelallergie ist der Gang zum Tierarzt ratsam. Eine rechtzeitige Diagnose und Umstellung auf verträgliches Futter können Deinem Vierbeiner helfen, Beschwerden zu lindern, um seine Lebensqualität zu verbessern.
Das richtige Hundefutter finden

Die Suche nach dem richtigen
hypoallergenen Hundefutter braucht etwas Zeit und ein gutes Auge. Achte zunächst auf Deinen Hund und finde heraus, ob er sich oft juckt, Hautprobleme oder Verdauungsstörungen hat. Das könnten nämlich Anzeichen einer Futtermittelallergie sein.
Ein Tierarztbesuch kann helfen, andere Ursachen auszuschließen und mögliche Allergene einzugrenzen.
Bei der Futterauswahl ist die Zutatenliste ein wichtiger Punkt, dem Du unbedingt Aufmerksamkeit schenken solltest. Suche nach Produkten mit klar benannten Inhaltsstoffen. Meide Futter mit vagen Begriffen wie
"tierische Nebenerzeugnisse". Futter mit nur einer Proteinquelle, wie etwa
Insekten oder Lamm, ist oft verträglicher. Auch exotische
Fleischsorten wie Känguru oder Strauß können eine gute Wahl sein.
Die Verarbeitung spielt ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle. Hydrolysierte Proteine sind meist besser verträglich, da sie vom Hundeorganismus schwerer als Allergene erkannt werden. Verzichte zudem auf künstliche Zusätze und Füllstoffe im Futter. Starte mit kleinen Mengen des neuen Futters. Beobachte Deinen Hund über mehrere Wochen genau und
führe ein Ernährungstagebuch. Verbesserungen zeigen sich oft erst nach einiger Zeit. Sei geduldig und probiere verschiedene Optionen aus.
Wie kann ich das passende hypoallergene Hundefutter für meinen Hund finden?
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Übergang zu hypoallergenem Futter und worauf Du achten solltest
Hier sind die fünf wichtigsten Schritte
für einen guten Übergang:
- Starte mit 10 bis 20 % neuem Futter im Mix
- Erhöhe den Anteil alle 4 bis 7 Tage
- Beobachte Deinen Hund aufmerksam
- Halte feste Fütterungszeiten ein
- Führe ein Ernährungstagebuch
Der Wechsel zu
hypoallergenem Hundefutter kann Deinem allergiegeplagten Vierbeiner helfen, braucht aber etwas Zeit und Geduld. Eine behutsame Umstellung ist daher wichtig, um den Magen-Darm-Trakt nicht zu überfordern.
Plane etwa drei bis vier Wochen für die Futterumstellung ein. Mische zunächst nur kleine Mengen des neuen Futters unter das gewohnte. Steigere den Anteil dann langsam, während Du das alte Futter reduzierst. Behalte dabei Deinen Hund genau im Auge, denn sein Verhalten und seine Verdauung geben Dir wichtige Hinweise. Vorübergehende Verdauungsprobleme wie Blähungen sind allerdings völlig normal. Halten Sie jedoch länger an, dann pausiere die Umstellung und frage gegebenenfalls einen Tierarzt um Rat.
Wichtig ist es auch, die Gesamtmenge des Futters sowie die Fütterungszeiten beizubehalten, da es die Verdauung stabilisiert. Ein
Ernährungstagebuch kann Dir dabei helfen, den Fortschritt im Blick zu behalten.
Kann ein Hund hypoallergenes Futter ein Leben lang fressen?

Ja! Für viele Hunde ist die dauerhafte Fütterung mit
hypoallergenem Futter nicht nur möglich, sondern oft notwendig. Besonders Vierbeiner mit
Futtermittelallergien profitieren langfristig von dieser speziellen Ernährung. Hypoallergenes Futter enthält weniger Inhaltsstoffe als herkömmliches Futter, da es meistens nur auf einer einzigen Proteinquelle basiert. Darüber hinaus verzichtet es auf bekannte Allergieauslöser wie beispielsweise Weizen oder Soja. Diese Zusammensetzung macht es auch bei Dauerfütterung verträglich.
Nach der Umstellung berichten viele
Hundehalter von deutlichen Verbesserungen. Juckreiz lässt nach, Hautprobleme heilen ab und Verdauungsbeschwerden gehen zurück. Bei echten Allergien ist es oft nötig, den Auslöser dauerhaft zu meiden, um Rückfälle zu verhindern. So stellst Du sicher, dass Dein Hund ausgewogen ernährt wird und gesund bleibt.
Die Rolle des Tierarztes bei der Umstellung auf hypoallergenes Futter
Der Tierarzt ist ein wichtiger Verbündeter, wenn es um die
Umstellung auf hypoallergenes Futter geht. Sein Wissen und seine Erfahrung sind unerlässlich, um
Futtermittelallergien richtig zu erkennen und zu behandeln. Zu Beginn führt er eine umfassende Untersuchung durch, die auch Bluttests und Hautanalysen umfassen, um mögliche Allergene zu identifizieren. Oft empfiehlt er eine Ausschlussdiät: Dein Hund bekommt dann über einige Wochen ein Futter mit nur einer Fleisch- und einer Kohlenhydratquelle.
Anhand der Ergebnisse kann der Tierarzt dann einen maßgeschneiderten Ernährungsplan für Deinen Hund entwickeln. Er berät Dich bei der Wahl des passenden hypoallergenen Futters und erklärt Dir die schrittweise Umstellung. Dabei berücksichtigt er Alter, Gewicht und Aktivität Deines Hundes. Während dieser Umstellungsphase bleibt der Tierarzt Dein wichtigster Ansprechpartner. Er beobachtet den Fortschritt, wertet Deine Beobachtungen aus und passt den Plan bei Bedarf entsprechend an.
Bei Problemen wie anhaltendem Durchfall kann er zusätzliche Hilfe leisten. Aber auch langfristig spielt der Tierarzt eine wichtige Rolle. Regelmäßige Kontrollen stellen sicher, dass Dein Hund optimal versorgt ist und sein Zustand sich stetig verbessert. Falls nötig, kann er die Strategie anpassen oder weitere Behandlungen vorschlagen.
Kosten und Verfügbarkeit von hypoallergenem Hundefutter
Wenn Du Dich für hypoallergenes Hundefutter entscheidest, solltest Du auch die Kosten und Verfügbarkeit im Blick haben. Dieses Spezialfutter ist meist teurer als normales Futter. Der Grund sind die besonderen Zutaten und eine aufwendigere Herstellung.
Die Preise schwanken je nach Marke und Qualität. Für 10 kg hochwertiges hypoallergenes Trockenfutter zahlst Du etwa zwischen 25 und 100 Euro. Manchmal lohnt sich der Griff zur größeren Packung: 20 kg gibt es oft schon ab unter 100 Euro.
Besonders bequem ist es, das benötigte Futter direkt online zu bestellen. Viele Shops liefern ab einem bestimmten Wert kostenlos, was die Gesamtkosten drückt. Es gibt sogar Firmen, die hypoallergenes Futter nach Maß anbieten. Das ist zwar größtenteils teurer, berücksichtigt aber genau die Bedürfnisse Deines Hundes.
Glücklicherweise ist hypoallergenes Futter heute sehr leicht zu bekommen. Du findest es in Online oder Zoofachgeschäften, Tierapotheken und sogar in manchen Supermärkten.
Gutes
hypoallergenes Futter kann langfristig die Gesundheit Deines Hundes deutlich verbessern und Tierarztkosten sparen. Es lohnt sich daher stets, Preise zu vergleichen und nach guten Angeboten Ausschau zu halten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist auch die Haltbarkeit des Futters.
Hypoallergenes Trockenfutter hält sich meist länger als Nassfutter. Achte auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und lagere das Futter immer kühl und trocken. So bleibt es länger frisch und Du kannst von Großpackungen profitieren.
Manche Hersteller bieten auch Probier-Packungen an. Das ist besonders praktisch, um erst einmal die Verträglichkeit zu testen, bevor Du größere Mengen kaufst.
FAQs - Häufig gestellte Fragen und Antworten
Was ist hypoallergenes Hundefutter?
Hypoallergenes Hundefutter ist speziell formulierte Nahrung für Hunde mit Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten. Es enthält sorgfältig ausgewählte Zutaten, die weniger wahrscheinlich allergische Reaktionen hervorrufen. Hypoallergenes Hundefutter ist speziell formuliert, um das Risiko von Allergien und Unverträglichkeiten bei Hunden zu reduzieren. Es enthält oft eine begrenzte Anzahl von Zutaten und vermeidet häufige Allergene.
Für wen ist hypoallergenes Hundefutter geeignet?
Dieses Futter ist besonders geeignet für Hunde mit bekannten Allergien, Futterunverträglichkeiten oder Hautproblemen, die durch bestimmte Inhaltsstoffe ausgelöst werden können. Es kann aber prinzipiell jedem Hund gefüttert werden.
Welche Zutaten werden häufig in hypoallergenem Hundefutter verwendet?
Die Zutaten können variieren, beinhalten jedoch oft alternative Proteinquellen wie Känguru oder Insekten sowie glutenfreie Getreidearten. Häufig wird auch Monoprotein verwendet, um die Überprüfung von Allergenen zu erleichtern. Hypoallergenes Hundefutter verwendet normalerweise leicht verdauliche Proteinquellen (wie Lamm, Fisch oder wildes Spiel) und spezielle Kohlenhydrate (wie Süßkartoffeln oder Reis). Häufige Allergene wie Weizen, Soja und Milchprodukte werden vermieden.
Wie erkenne ich, ob mein Hund eine Allergie hat?
Anzeichen einer Allergie können Hautirritationen, Juckreiz, Ohrenentzündungen, Durchfall oder Erbrechen sein. Ein Tierarzt kann helfen, die Ursache zu diagnostizieren.
Wie lange sollte ich hypoallergenes Hundefutter füttern?
Es wird empfohlen, hypoallergenes Hundefutter über einen Zeitraum von mindestens 8-12 Wochen zu füttern, um zu sehen, ob sich die Symptome verbessern. Eine längere Fütterungsdauer kann erforderlich sein, abhängig von der individuellen Reaktion des Hundes.
Kann ich selbst hypoallergenes Hundefutter zubereiten?
Ja, es ist möglich, selbst hypoallergenes Hundefutter zuzubereiten. Es ist jedoch wichtig, sich über geeignete Zutaten zu informieren und sicherzustellen, dass das Futter alle notwendigen Nährstoffe enthält. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen Tierarzt oder Ernährungsberater für Hunde.
Hat hypoallergenes Hundefutter Nachteile?
Einige Hunde können hypoallergenes Futter als weniger schmackhaft empfinden, da es oft weniger Zusatzstoffe enthält. Außerdem kann die Umstellung auf eine neue Diät anfänglich Magenprobleme verursachen.
Ist hypoallergenes Hundefutter teurer als normales Futter?
Hypoallergenes Hundefutter kann oft teurer sein, da es spezialisierte Zutaten enthält und aufwendig produziert wird. Die Gesundheitsvorteile können die höheren Kosten jedoch rechtfertigen.
Kann ich hypoallergenes Hundefutter mit anderen Futtersorten kombinieren?
Es wird empfohlen, hypoallergenes Futter zunächst pur zu füttern, um eine klare Einschätzung der Verträglichkeit des Hundes zu ermöglichen. Das Mischen mit anderen Futterarten kann die Identifizierung von Allergenen erschweren.
Wann sollte ich einen Tierarzt konsultieren?
Wenn Ihr Hund Symptome einer Allergie zeigt oder sich sein Zustand trotz Futterwechsel nicht verbessert, sollten Sie einen Tierarzt konsultieren. Eine professionelle Diagnose und individuelle Beratung sind wichtig für die Gesundheit Ihres Hundes.